Schulanlage Riedmatt Zug

Wettbewerb/6. Preis

Mit ihrer eigenständigen Ausrichtung im Wohnquartier wird die Schule als öffentliche Anlage ausgezeichnet. Der Erweiterungsbau ergänzt den Bestand und umfasst mit diesem den vorhandenen Pausenplatz. Auch in den zukünftigen Etappen wird das Prinzip aus Haus und gefasstem Platz sinngemäss weitergeführt. Die feingliedrige Tektonik der Fassaden mit der massstabsgerechten, spielerisch anmutenden Fensterteilung ermöglicht den Schülern eine starke Identifikation. Im Innern liegt der Schwerpunkt auf den räumlichen und atmosphärischen Qualitäten. Die Treppenskulptur in lasiertem Holz gliedert den zentralen Hallenraum mit dem Zenitaloblicht und bietet den Kinder Orientierung. Sämtliche Nutzräume hingegen sind ruhig gehalten und in Naturholz gebaut, wodurch ein Stimmungswechsel aufgebaut wird. Innere Verglasungen ermöglichen spannende Ein- und Durchblicke sowie eine optische Raumerweiterung.