Kindergarten Allmend Baden

Wettbewerb 2014/1. Preis, Ausführung 2016

Unsere Sorge galt weniger dem Kontrast als der Kontinuität, nicht so sehr der Grenze als dem Übergang. Zutage tritt darin die Sehnsucht, die Polarität von Alt und Neu zu relativieren und dem Aspekt der Kontinuität mehr Gewicht einzuräumen. Durch den Gebäudeversatz bleiben Körnung und solitäre Wirkung erhalten. Die spielerische Ausformulierung von Beton- und Putzflächen sowie das Raumsystem ohne Erschliessungsfläche werden weiterverfolgt. Damit wird eine Raumabfolge entwickelt, die spannungsvolle Momente erzeugt und anregend auf die Kinder wirkt. Aus dem erweiterten Eingangsbereich führt eine zweite Treppe in den neuen Kindergarten. Dieser bietet mehrere Raumnischen, welche sich aus dem Hauptraum erschliessen, und eine direkte Verbindung für einen klassenübergreifenden Unterricht ermöglichen. Der ins Terrain versenkte Tagesstrukturraum erschliesst sich über eine Rampe und eröffnet eine reizvolle Perspektive auf die Umgebung.