| Aus der stadtstrukturellen Lesung entwickelt sich ein an der bestehenden Körnung und Gebäudetypologie orientierter, viergeschossiger Hauptbau mit Attika und zweigeschossigem Verbindungsbau. Das äussere Erscheinungsbild mit einem horizontal-vertikal verlaufenden Wellenmuster, im Wechselspiel von glänzenden zu matten Partien, lassen die Oberfläche und Tiefenwirkung der Fassade über sich verändernde Lichtverhältnisse immer wieder anders erscheinen. Das Volumen wird so in einen assimilierenden Zustand mit der Umgebung versetzt. Im Inneren entwickelt sich die flexibel unterteilbare Büroschicht um einen zentralen Erschliessungskern, welcher mit zwei Innenhöfen die geschossweise versetzten Aufenthaltsbereiche für die Mitarbeiter integriert. Diese werden über die farbig schimmernden Lichtbänder und die inneren Durchblicke bewusst in eine ergänzende Stimmung zur Bürozone versetzt. Auf den Oberflächen des im Gartengeschoss positionierten Personalrestaurants zeichnet ein endloser Blitz eine Ornamentik, welche über die Homogenisierung von Wand und Decke einen edlen Raum evoziert. Der Aufenthaltsort nimmt dadurch in seiner Gestaltung innerhalb des Neubaus einen speziellen Platz ein. Im Bezug auf die Nachhaltigkeit erfüllt das Gebäude als erster Büroneubau im Kanton den Minergie-Eco Standard und die Zielwerte des SIA Effizenzpfad Energie, womit es den Anforderungen der „2000-Watt-Gesellschaft“ gerecht wird. |
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